Nachhaltigkeit ist für viele Studierende ein wichtiges Thema – doch zwischen Vorlesungen, Nebenjobs und Alltag fehlt oft der Anstoß, gute Vorsätze konsequent umzusetzen. WasteSide löst genau dieses Problem mit einer Plattform, die nachhaltiges Verhalten spielerisch macht: Studierende nehmen an Alltags-Challenges teil, sammeln Punkte, treten gegen Freund*innen an und werden mit echten Belohnungen motiviert. Gleichzeitig ermöglicht WasteSide Unternehmen eine sichtbare, sinnvolle Präsenz am Campus – nicht über austauschbare Werbeausspielung, sondern über gebrandete Challenges, Aktionen und messbares ESG-/SDG-Impact-Reporting. Entstanden aus einer klaren Vision, gewachsen durch schnelle Campus-Erfolge und getragen von einem interdisziplinären Gründer*innen-Team, entwickelte sich WasteSide rasant zu einer festen Größe an Hochschulstandorten in ganz Deutschland.
Der Ursprung von WasteSide liegt in einer einfachen, aber entscheidenden Frage: Wie wird Nachhaltigkeit im Alltag wirklich gelebt – und nicht nur diskutiert? „Wir wollten eine Lösung schaffen, die Nachhaltigkeit einfach in den Alltag integriert. Mit positiven Anreizen und Gamification motivieren wir zu umweltfreundlichem Verhalten“, fasst Mitgründerin Pia Oetjen zusammen.
Im Sommer 2023 gewann das Team mit seiner Idee den Jugend-KlimaWettbewerb Niedersachsen. Es folgte der Praxistest am Conti-Campus der Leibniz Universität Hannover. Von April bis August 2024 nahmen über 2.000 Studierende an der Pilotphase teil – rund ein Drittel des gesamten Campus. Der Erfolg bestätigte den Ansatz und legte den Grundstein für weitere Standorte. Heute steht WasteSide Studierenden in Hannover sowie an mehreren Hochschulen bundesweit offen.
Vier Gründer*innen, klare Rollen, gemeinsamer Antrieb
Hinter WasteSide steht ein Gründer*innen-Team, das wirtschaftliche, technische und vertriebliche Kompetenzen bündelt. Julian Meckfessel verantwortet als CEO Geschäftsmodellentwicklung, Skalierungsstrategie und das Management neuer Städte. Seine Erfahrung aus der Vorbereitung und Umsetzung einer Multi-Millionen-Finanzierungsrunde bei Allogenetics prägt den strukturierten Aufbau des Startups.
Pia Oetjen steuert Produktstrategie, Nutzerverhalten und Datenanalyse. Das von ihr entwickelte Punkte- und Belohnungskonzept brachte bereits über 10.000 Studierende auf die Plattform. Charlotte Robens baute frühzeitig Sales- und Akquisestrukturen auf und gewann mehr als 20 zahlende Kund*innen – teilweise noch vor den ersten 1.000 Nutzer*innen. Die technische Basis stammt von Paul Aumann, der die komplette Web-App eigenständig entwickelte, inklusive Backend, Frontend und Cybersicherheit.
Eine Plattform, die Motivation schafft und Unternehmen neu verbindet
WasteSide richtet sich an Studierende, die nachhaltiger leben wollen – unabhängig davon, ob sie bereits stark engagiert sind oder erst einen Einstieg suchen. Über alltagsnahe Challenges, Rankings und Wettbewerbe entsteht Motivation durch spielerische Elemente und soziale Dynamik. Aus einzelnen Aktionen werden Routinen.
Gleichzeitig bietet das Startup Unternehmen einen neuen Zugang zur jungen Zielgruppe. Klassische Social-Media-Werbung verliert an Wirkung und Vertrauen, insbesondere bei Studierenden. WasteSide setzt stattdessen auf echte, kontextbezogene Interaktionen am Campus. Unternehmen integrieren sich über gebrandete Challenges, Belohnungen, Campus-Aktionen oder Stellenanzeigen und erhalten ein transparentes ESG- und SDG-Impact-Reporting. Zu den Kund*innen zählen unter anderem HDI, RECUP und PwC.
Wachstum, Widerstände und der Blick nach vorn
Nach dem erfolgreichen Start in Hannover mit 1.000 Nutzer*innen in 40 Tagen hieß es zunächst, dieses Modell lasse sich nicht auf andere Städte übertragen. WasteSide bewies das Gegenteil: In Osnabrück zählte das Startup 1.000 Nutzer*innen in 30 Tagen, während es in Münster diese Marke in nur 14 Tagen erreichte. Das Feedback der Studierenden sowie starke Engagement- und Umweltkennzahlen bestätigten den standortübergreifenden Erfolg des Ansatzes.
Aktuell befindet sich WasteSide in der Seed-Phase mit wachsendem Momentum. Nach einer Pre-Seed-Finanzierung über 200.000 Euro plant das Team die nächste Runde, um auf 15 Städte zu skalieren. Langfristig verfolgt das Startup eine klare Vision: Nachhaltiges Verhalten soll ein selbstverständlicher Teil des Studierendenalltags werden – und WasteSide sich als führende Plattform für nachhaltige Aktionen und Belohnungen an Hochschulen in Europa etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen, freut sich das Team über den Austausch mit Investor*innen, Wirtschaftsförderungen und starken regionalen Partner*innen, die nachhaltige Innovation im Hochschulkontext mitgestalten möchten.
