Das Programm Impact Peers richtet den Blick auf diejenigen, die mit unternehmerischen Mitteln gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen lösen wollen – und dafür praktische Unterstützung benötigen. Das Programm begleitet gemeinwohlorientierte Gründer*innen, junge Unternehmen und mittelständische Betriebe auf ihrem Weg zu messbarem Impact. Finanziert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie die Europäische Union, konzentriert sich Impact Peers auf eine Frage: Wie gelingt nachhaltige Wirkung, die wirtschaftlich tragfähig ist?

Warum Impact Peers?

Ursula Heimann, Geschäftsführerin und eine von zwei Projektleiter*innen bei Impact Peers, beschreibt den Ansatz so: „Soziale Innovation entwickelt Kraft, wenn Menschen ihre Ideen mutig voranbringen – im Kleinen wie im Großen. Mit Impact Peers wollen wir genau diese Macher*innen stärken und ihnen die Werkzeuge geben, ihre Wirkung sichtbar und wirtschaftlich tragfähig zu entfalten.“ Die Motivation hinter dem Programm ist klar: Gemeinwohlorientierte Unternehmen sollen nicht nur bestehen, sondern wachsen – und dadurch ihre Wirkung vervielfachen. Ob ländlicher Raum, Mittelzentrum oder Kleinstadt: Innovation entsteht überall. Impact Peers macht diese Vielfalt sichtbar und stärkt die Menschen dahinter.

Für wen ist das Programm gedacht?

Impact Peers richtet sich an:

  • Gründer*innen und SIGUs, die gesellschaftliche oder ökologische Antworten entwickeln
  • frauengeführte Gründungen
  • Betriebe, die sich transformieren wollen
  • Organisationen mit Blick auf Kooperationen in Lateinamerika

Die Voraussetzungen sind nicht bürokratisch, sondern inhaltlich: Der Wille, Wirkung zu schaffen – und offen für neues Wissen, Vernetzung und praxisnahe Werkzeuge zu sein.

Bild Impact Peers
Impact-Peers-Geschäftsführerin Ursula Heimann

Was Teilnehmende erwartet

Das Programm bietet sieben thematische Module, die stark nachgefragt sind: Kund*innenstrategien, Fördermittel, Finanzierung – besonders für frauengeführte Gründungen –, Wirkungsmessung, Schutz geistigen Eigentums, Patentrecht und Internationalisierung. Ergänzend gibt es individuelle Beratungen, Peer-Austausch und gezielte Vernetzungsveranstaltungen. Jedes Modul verbindet Erfahrung aus langjähriger Arbeit mit sozialen Innovationen, Startups und Mittelstand mit praktischen Tools für den Alltag.

Starke Wurzeln in Niedersachsen

Impact Peers ist im Heidekreis in der Region Lüneburg verankert – und in Niedersachsen besonders aktiv. Teilnehmende kommen aus vielen Bundesländern, das Netzwerk wächst kontinuierlich. Kooperationen bestehen unter anderem mit Niedersachsen.next Startup, Kooperationsstellen Frau und Wirtschaft, dem Erfinderzentrum Norddeutschland, der Networking Box Osnabrück und weiteren Akteur*innen des Ökosystems. Impact Peers ist zudem mit dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland, SEND e.V., vernetzt.

Für niedersächsische Gründer*innen bedeutet das: Zugang zu spezialisierten Workshops, Beratung zu zentralen Themen, Unterstützung bei Internationalisierungsvorhaben und stärkere Sichtbarkeit durch Multiplikatoren-Events.

Bild Impact Peers

Wie Wirkung sichtbar wird

Teilnehmende starten mit einem Fragebogen zu ihren sozialunternehmerischen oder gemeinwohlorientierten Zielen. Ab 2026 folgen vertiefte Befragungen zur Wirkungsmessung – mit dem Anspruch, die Erfolge sozialer Innovationen systematisch sichtbar zu machen. Bis 2028 möchte Impact Peers mindestens 250 Unternehmen und Gründer*innen unterstützen und ihre Vernetzung nachhaltig stärken.

Ein flexibles Programm mit klarer Haltung

Impact Peers ist modular aufgebaut und kann individuell genutzt werden. 2025 ist die Teilnahme kostenlos, ab 2026 folgt ein sozialverträgliches Preismodell, das zugleich Beiträge zu Impactzielen ermöglicht. Unterstützer*innen und Kooperationspartner profitieren von erhöhter Sichtbarkeit und der Möglichkeit, Impact Peers als Angebot für ihre Communities einzubinden.

Wer dahintersteht

Impact Peers ist ein Projekt der gemeinwohlorientierten Ursula Heimann & Partner UG. Als Verbundpartner ist das Erfinderzentrum Norddeutschland aus Hannover mit dabei. Das Projekt wird von einem Team aus zehn Expert*innen getragen – Menschen mit breiter Erfahrung in Unternehmen, Organisationen und Projekten, vereint durch ein gemeinsames Ziel: eine nachhaltige, zukunftsfähige Wirtschaft mitzugestalten und sozialunternehmerische Innovation zu stärken.

Weitere Informationen gibt es unter www.impact-peers.de